Rezension "Necare" von Juliane Maibach


Titel: Necare - Verlockung
Autor: Juliane Maibach
Taschenbuch / Band 1
Genre:Fantasie
Sprache: Deutsch
Verlag: / Juliana Maibach
Seitenzahl: 374
Preis: 9,90€



Normalerweise flippt Gabriela nicht gleich wegen eines hübschen Kerls aus, doch Night ist anders. Er ist nicht nur äußerst attraktiv, er raubt ihr den Atem, die Sinne, den Verstand. Leider scheint er unerreichbar und das bleibt nicht ihr einziges Problem, als sie nach Necare, die Welt der Hexen reist. Sie ist an einem Eliteinternat aufgenommen worden, wo sie von nun an leben wird. Doch nicht nur, dass sie als einzige über keine Zauberkräfte verfügt, bald geschehen auch merkwürdige Dinge; Dämonen bedrohen die Welt. Gabriela lernt schnell, dass ihr neues Leben viel gefährlicher ist, als sie es sich je vorgestellt hat. Überall lauern finstere Geheimnisse, die sich auch um sie selbst ranken.




Das Cover dieses Buches ist relativ schlicht, aber auch nicht langweilig. Es zeigt ein junges Mädchen mit braunem Haar und blauen Augen. Der Rest hält sich recht dunkel in schwarz und blau. Außerdem gibt es einige Schnörkel über das Cover. Es ist leicht verspielt. Es hat schon was.

Juliane Maibach schreibt in einem Jugendlichen lockeren Stil. Es ist flüssig zu lesen und nicht unbedingt langweilig.
Allerdings gibt es hier und da noch kleine Fehler. Es ist nicht unbedingt störend, aber mir sind sie beim lesen mal so zwischendrin aufgefallen. Was mich immer wieder irritiert hat war das Wort "Türe" statt "Tür". Ich sage zu einer Tür eben Tür und nicht Türe :D Allerdings ist das jetzt nichts schlimmes. Schließlich gibt es glaube ich mehrere Menschen die das so sprechen. Ist wohl abhängig vom Bundesland, könnte man vielleicht so sagen...
Dann gibt es für meinen Geschmack  an manchen Stellen zu wenig Abschnitte im Text. Aber auch das ist Geschmackssache. Ich persönlich mag es nicht wenn mir da ein fetter blogartiger Text entgegen springt. Es ist selten der Fall, aber es kommt schon mal so ähnlich vor.
Auch sind die Absätze zwischen den Wörtern manchmal seltsam gelegt. Zb mitten in einem Satz rutscht man plötzlich eine Zeile tiefer, obwohl in die Zeile zuvor vielleicht noch ein Wort gepasst hätte. Das könnte aber auch am Druck liegen.
Ab und an gibt es Wiederholungen. Ein Wort zb, oder ein ähnlicher Satzbau wie schon eine Zeile zuvor.
Dies sind aber eher Kleinigkeiten die mir so nach und nach aufgefallen sind und dem Buch nun nicht so groß Schaden.
Die Welt in der Gabriela nun lebt, ist ganz gut beschrieben. Man lernt sie Stück für Stück weiter kennen.

Gut, was mich eher stört ist folgendes.
Es geht Hauptsächlich im Gabriela Franken. Ein eher normales, unscheinbares Mädchen, welches plötzlich erfährt das sie eine Halbhexe ist und nun auf ein Eliteinternat soll um zu lernen mit ihren Fähigkeiten, die sie bis dato überhaupt noch nicht hat, um zu gehen.
Soweit so gut.
Sie kommt auf eben jene Schule und lernt natürlich auch neue Freunde kennen.
Auch lernt sie dort ein paar Jungs kennen. Unter anderem den wunderschönen, Night Reichenberg. Mädchenschwarm der ganzen Schule, begabt, wie gesagt wunderschön und einfach der tollste.
Ja...auch Gabriela verliebt sich gleich unsterblich. Auch wenn sie es Anfangs abstreitet. Damit macht sie sich aber eine menge Mädchen zu Feinden, welche natürlich auch ein oder gar zwei Augen auf Night geworfen haben.
Was genau stört mich nun? Der Ein oder Andere wird es sich vielleicht schon gedacht haben.
Das ständige: Er ist so schön...die Augen.. sein Körper... Seufzt...
Gabriela bringt kaum einen richtigen Satz zustande wenn sie in seiner Nähe ist. Auch hält sie sich für unzulänglich, nicht gut genug für ihn. Stattdessen gibt es natürlich um sie herum viel hübschere Mädchen, die alle eher in sein angebliches Beuteschema passen würden.
Genau das ist es was mir irgendwann doch ein wenig auf die Nerven ging.
Trotzdem war es nicht langweilig.
Sehr gut gefallen haben mir die Spannungsszenen, welche wirklich gut und Spannend geschrieben waren. Nur war auch hier wieder Auffällig, wie begabt Night doch ist. Er war natürlich des öfteren der Retter in der Not, wobei auch er mehr als ein mal was ab bekommen hatte.
Insgesamt schien mir vieles aber auch so zurecht gelegt wie man es gern hätte. Es gab mir zu viele Zufälle die immer weiter auf ein "gutes Ende" zu lenken schienen. Eigentlich ging immer alles gut. 

Die Charas bleiben so ziemlich alle recht Oberflächlich.
Gabrielas Einstellungen kann ich auch nicht immer nachvollziehen.
Gefallen hat mir sehr gut dieses Spiel in der Hexenwelt. Iceless. Ein Spiel mit zwei Mannschaften, mit jeweils fünf Spielern und Geistern die gerufen werden können. Die Idee gefällt mir und es ist sehr interessant zu lesen.

Also... mir gefällt die Idee des Buches. Auch wenn es an der Umsetzung noch ein wenig zu feilen gibt. Die Charaktere bräuchten mehr tiefe. Vielleicht kommt dieses aber auch im zweiten Band. Auch hoffe ich das dieses angehimmel von Night etwas nach lässt. Es kam doch teilweise etwas übertrieben rüber... Ich hab noch nie gesehen, das ein so wunderschöner Mann durch die Stadt ging, und jede Frau und gar Männer sich zu ihm umdrehten, und der Frau an seiner Seite tötliche Blicke vor Neid zu warfen.
Nun gut, aber wie gesagt gibt es auch gute Punkte.
Die Story an sich ist Interessant, nicht langweilig und schreit nach mehr.
Besonders das Iceless Spiel war doch mal was neues.


Da es aber eben doch noch Verbesserdungsbedarf gibt, gebe ich hier 3 von 5 Schmetterlingen :)


Kommentare:

  1. Huhu ,
    Eine schöne Rezension =)
    Ich bin gleich mal deine Leserin geworden und werde öfter mal vorbei schauen . Würde mich freuen wenn du mal bei mir vorbei schauen würdest ...


    LG Jenny :*

    http://jemasija8.blogspot.de/

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  2. Huhu das Cover ähnelt dem von Daughter of Smoke and Bone :)
    du hast jetzt eine Leserin mehr.
    LG Riley21 aus dem CoN.

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    1. Heeey, freut mich, hi ;D

      Hmmm... stimmt, jetzt wo du es sagst ^^

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